Check-in: Isaac’s Hostel

Wenn ich mir ein Hostel aussuche, dann soll es zentral sein. Zentral genug, damit ich es trotzdem ruhig habe. Ich möchte nur Schritte entfernt von Bus, Bahn oder Zug sein. Schön soll es sein, gemütlich, abwechslungsreich, interessant, aufregend. Vielleicht sind das zu hohe Ansprüche, aber so oft Menschen behaupten, sie bräuchten nur ein Bett zum Schlafen, weil sie den ganzen Tag unterwegs sind, so stelle ich immerzu aufs Neue fest, dass das bei mir einfach nicht der Fall ist.
Ich brauche ein gemütliches Bett. Ich brauche eine angenehme Atmosphäre. Ich möchte nicht einfach nur schlafen; ich möchte mich beim Schlafen wohlfühlen. Innerlich und äußerlich.

Das Schöne ist, dass es heutzutage immer bessere Hostels gibt. Manchmal sitze ich stundenlang da und lese mir Beschreibungen durch, klicke mich durch Bilder, Bewertungen und vergleiche Preise. Wenn ich mir ein Hostel aussuche, dann soll es auch gescheit sein.

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Als ich in Dublin ankomme, checke ich ins Isaac’s Hostel ein. Ursprünglich wollte ich in das Partner-Hostel namens Jacob’s, aber da war ich mit der Buchung leider zu spät dran. Ich beziehe mein 14-Bett Mädels Zimmer und stelle sofort fest, wie eng das in den kommenden Tagen wird. Rucksack an Rucksack, Flip-Flops, Handtücher, Haarföhn und Kosmetiktaschen. Ich komme mir ein bisschen vor, wie im Landschulheim.

Das Isaac’s rüstet seine Gäste mit Karten aus, mit denen man von Tür zu Tür kommt. Eine gute Option, um die Sicherheit zu wahren. So kommen auch ungebeten Gäste nur bis zur verschlossenen Eingangstür. Aber von dubiosen Menschen ist hier glücklicherweise nichts zu sehen. Das Hostel ist in einer Seitenstraße gelegen, nur wenige Meter von der Einkaufsstraße entfernt. Der nächste Bus ist direkt um die Ecke. Die Location könnte also nicht idealer sein.

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Ich bin total zufrieden mit der Wahl des Hostels. Nur mit dem Schlaf haut es dann doch nicht so hin, wie ich mir das vorgestellt habe. Das liegt aber nicht am Hostel, sondern an den Mädels. Einige wissen nicht, dass man nachts nicht die Türen schlägt oder mit dem Handy direkt in Gesichter leuchtet oder im Raum sein sollte, wenn der Wecker plötzlich um fünf Uhr morgens schrillt.

Mir wird plötzlich bewusst, wie gern ich im Mixed-Dorm nächtige. Ob man es glaubt oder nicht, aber Jungs bringen eine gewisse Balance mit sich. Die sind entspannter, aufgeschlossener, unkomplizierter. Nur Mädels auf einen Haufen kann auf Dauer ziemlich stressig sein…

 


Hostel: Isaac’s Hostel (Dublin, Irland)

Zimmer: 14 Bed Female Dorm – Shared Bathroom (17,00 EUR/Nacht)

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2 Gedanken zu “Check-in: Isaac’s Hostel

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